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Referenzen:
1. Germain DP. Orphanet J Rare Dis. 2010;5:30 2. Ortiz A, et al. Mol Genet Metab. 2018;123(4):416-427 3. Cammarata G, et al. Biomed Res Int. 2015;504784 4. Laney DA. Mol Genet Metab. 2019:126(2):S90-91 5. Yamamoto S et al. Intern Med. 2019;58(4):603-607 6. Laney DA, et al. J Genet Couns. 2013;22(5):555-564 7. Desnick RJ et al. Ann Intern Med. 2003;138(4):338-46 8. Hilz MJ et al. Dig Liver Dis. 2018:50(5):429-437 1 9. Hoffmann B & Mayatepek E. Dtsch Arztebl Int. 2009;106(26):440-447 10. How is genetic testing done? Genetics Home Reference. Available at: https://ghr.nlm.nih.gov/primer/testing/procedure [Stand: Juni 2021] 11. Germain DP et al. Clin Genet. 2019;96(2):107-117 12. Mehta A & Hughes DA. Fabry disease. GeneReviews®. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK1292/ [Stand: Juni 2021]
In unserem Erbgut (DNA) sind genetische Informationen gespeichert, die für jede Körperzelle eine bestimmte Anleitung bereitstellen. Veränderungen im Erbgut bezeichnet man als Mutationen, die zu Fehlern in der jeweiligen Anleitung führen können.
Frauen haben zwei X-Chromosomen – Söhne und Töchter erben zufällig eines dieser beiden X-Chromosomen.
Eine von Morbus Fabry betroffene Mutter vererbt die Fabry-Mutation mit einer Wahrscheinlichkeit von 50:50 an ihre Töchter oder Söhne:1
Männer haben ein X- und ein Y-Chromosom – Söhne erben das Y-Chromosom und Töchter das X-Chromosom.
Ein von Morbus Fabry betroffener Vater vererbt die Fabry-Mutation an alle seine Töchter, aber an keinen seiner Söhne:1
Die folgende Abbildung zeigt das Beispiel einer Familie, in der alle Personen mit erhöhtem Fabry-Risiko dargestellt sind, sofern nur die Person, die den Stammbaum erstellt hat („Ich“), eine Fabry-Diagnose hat.
Theoretisch könnten die blau markierten Personen die Fabry-Mutation haben – tatsächlich ist es aber eher unwahrscheinlich, dass dies bei allen der Fall ist. Da Morbus Fabry sehr selten vorkommt und eine Fabry-Mutation für die Erkrankung ausreicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass nur eine Seite Ihrer Familie betroffen ist
Hier ist ein Beispiel wie Morbus Fabry über mehrere Generationen einer Familie vererbt werden kann – ausgehend vom Großvater mütterlicherseits.
Referenzen:
1. How is Fabry Disease Inherited. National Fabry Disease Foundation. Available at: https://www.fabrydisease.org/index.php/about-fabry-disease/fabry-disease-inheritance [Stand: November 2025] 2. Laney DA, et al. J Genet Couns. 2013;22(5):555-564