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Wie sehen die nächsten Schritte aus?

  • Sobald Sie wissen, welche Familienangehörigen ein erhöhtes Risiko für Morbus Fabry haben, können Sie sich überlegen, wann und in welcher Form Sie mit ihnen Kontakt aufnehmen wollen.

    Es ist ganz egal, auf welchem Weg Sie mit ihnen kommunizieren. Persönlich, telefonisch, online oder per E-Mail – es gibt kein richtig oder falsch. Allerdings gibt es ein paar wichtige Punkte, über die Sie sprechen sollten:

    • Morbus Fabry ist eine Erkrankung, die mit einer Vielzahl von Symptomen verbunden sein kann; selbst Angehörige derselben Familie können sehr unterschiedliche Symptome haben (die  Broschüre „Unsere Familie und Morbus Fabry“, die zum Download bereitsteht, enthält ein hilfreiches Diagramm).1-6
    • Basierend auf der Vererbung von Morbus Fabry und auf Ihrem Stammbaum, haben sie möglicherweise ein erhöhtes Fabry-Risiko.7
    • Zur Sicherung der Diagnose, ob eine Fabry-Mutation vorliegt, sollte ein Enzym- und Gentest gemacht werden.3,8
    • Falls die Diagnose Morbus Fabry bestätigt wird, stehen mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung; da sich die Erkrankung mit der Zeit verschlechtert, ist eine frühzeitige Behandlung von Vorteil.1,2,9,10

      Alle oben genannten Punkte sind in der Broschüre „Unsere Familie und Morbus Fabry“ abgedeckt, die zum Download bereitsteht. Unter „Servicematerialien“ finden Sie auch einen Musterbrief, falls Sie sich gerne schriftlich an Ihre Verwandten wenden möchten, aber nicht die richtigen Worte finden – verwenden Sie den Musterbrief so wie er ist oder nutzen Sie ihn als Hilfe, um Ihren eigenen Brief zu verfassen.

  • Wenn sich Ihre Verwandten weiter informieren möchten, sollten sie mit einem Arzt über ihr potenzielles Fabry-Risiko sprechen

    Falls Ihre Familienangehörigen mehr über Morbus Fabry wissen oder sich testen lassen möchten, sollten sie sich im nächsten Schritt an einen Arzt wenden. Je nach individueller Situation ist das:

    • Ihr behandelndes Fabry-Zentrum.
    • der behandelnde Hausarzt Ihres Verwandten.

    Sich testen lassen
    Der genetische Test auf eine Fabry-Mutation erfolgt mittels einer Blutabnahme.11

    Falls eine Fabry-Mutation festgestellt wird
    Sollte eine Fabry-Mutation festgestellt werden, wird der behandelnde Arzt alle wichtigen Informationen zur Erkrankung und Behandlungsoptionen zur Verfügung stellen.

    Falls sich Familienangehörige gegen einen Test entscheiden
    Wenn sich Ihre Familienangehörigen gegen einen Test auf Morbus Fabry entscheiden, ist es trotzdem wichtig für sie zu wissen, dass Morbus Fabry in ihrer Familie vorkommt. Zusätzlich sollten sie ihren behandelnden Hausarzt darüber informieren. Der Hinweis, dass Morbus Fabry in der Familie vorkommt, könnte die Diagnosestellung erleichtern.


Referenzen:
1. Germain D. Orphanet. J Rare Dis. 2010;5:30 2. Ortiz A, et al. Mol Genet Metab. 2018;123(4):416-427 3. Laney DA, et al. J Genet Couns. 2013;22(5):555-564 4. Cammarata G, et al. Biomed Res Int. 2015;504784 5. Yamamoto S et al. Intern Med. 2019;58(4):603-607 6. Laney DA. Mol Genet Metab. 2019:126(2):S90-91 7. How is Fabry Disease Inherited. National Fabry Disease Foundation. Available at: https://www.fabrydisease.org/index.php/about-fabry-disease/fabry-disease-inheritance [Stand: November 2025] 8. How is genetic testing done? Genetics Home Reference. Available at: https://ghr.nlm.nih.gov/primer/testing/procedure [Stand: Juni 2021] 9. Germain DP et al. Clin Genet. 2019;96(2):107-117 10. Mehta A & Hughes DA. Fabry disease. GeneReviews®. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK1292/ [Stand: November 2025] 11. How is genetic testing done? Genetics Home Reference. Available at: https://ghr.nlm.nih.gov/primer/testing/procedure [Stand: November 2025]

Wenn jemand als Person mit erhöhtem Fabry-Risiko markiert wird, lässt dies in keiner Weise auf die Diagnose Morbus Fabry schließen. Betroffene Personen sollten sich an einen Arzt wenden.